Freitag, 3. Juni 2011

Eva verteilt - immer noch - keine Äpfel


Eva verteilt immer noch keine Äpfel, aber immer noch Lust am Spiel. Und daran möchte ich teilhaben lassen, mich noch kommunikativer machen, direkter, unmittelbarer, um noch stärker zu spüren, was euch umtreibt.

Über 2 Jahre sind vergangen seit meinem allerersten Blog. Es gab natürlich auch viele Auszeiten, das ist normal. Ich wollte und will nicht nur schreiben und chatten. Dazu waren und sind außerhalb der Cyberwelt viel zu viele lockende Pfade zu erkunden. Nicht alle haben ihre Versprechungen gehalten, wird in der Zukunft nicht anders sein. Es gab und gibt mehr Dieters als Davids (Blog 25.11.2009) doch die ein David waren und ein David sind, die waren und werden alles wert sein.

Doch im Augenblick bin ich heiß darauf, wieder die virtuellen Ströme auszutesten und  alles zu bedienen, was Social Networks an Möglichkeiten ganz anderer Art mir und uns verschaffen. Da passt es ins Bild, dass mein eBook endlich auch an vollendeter Gestalt gewinnt.

Um es kurz zu machen. Ich bin wieder da und ich bin an ganz vielen Orten zur gleichen Zeit. Wer jetzt nicht kommt, der erscheint nie mehr. Oder war es umgekehrt? Egal.

Dann noch mal zum Mitlesen für alle, die nicht gerne lange scrollen. Ich verteile keine Äpfel. Ich bin noch immer die Eva, die im Januar 2010 in einem meiner ersten Blogs versucht habe zu beschreiben.

Viel Spaß mit mir.



Ich muss verrückt sein, das hier zu tun.

Irgendwie bin ich es auch und lasse mich treiben. Die innere und äußere Erregung ist zu stark. Ich sauge sie mir pochend zwischen meine Schenkel und das Tag für Tag. Zu lange schon war ich nur durstig nach Taten. Wollte den Puls meiner Geilheit spüren, die Schlagadern meiner unstillbaren Glut.

Aber es brauchte seine Zeit und einen Mann, der mich führte. Du hast mir die Vorstellung genommen, irgendwas könnte und dürfte nie passieren. Erst waren es Gedanken, dann waren es Chats, dann war es ein Reiz, eine Magie der Verwandlung und dann war es das Austreten aus unserem Alltags-Ich.

Wir spielten mit den Orten des Geschehens, änderten Handlung und Verlauf, schlüpften in Rollen, netzten uns in eine fremde Haut. Waren wir nicht mehr nur ein Paar, waren plötzlich Gespielin von dir oder Hausfreund von mir. Wir weiteten unsere sexuelle Identität und es war mehr als ein neuer Horizont.

Jedes Mal, wenn du auf Reisen warst, häuteten wir uns intensiver. Vertrauten uns Wünsche an, sprachen fernab im Chat Lüste und Triebe an, die wir nebeneinander nicht sagten.

Anfangs, da konnte ich nicht einmal im Spiel daran denken, dass ein anderer Mann mich im Gedanken, im Rollenspiel und mit Worten fickte. Ich wollte es nicht. Jedenfalls sagte ich es zu dir und zu mir. Natürlich log ich mir selbst was vor. Du wusstest es die ganze Zeit. Du wolltest mich formen, wolltest, dass ich mich bekenne, bekenne zu meiner Lust.

Ja es stimmt. Längst, schon nach den ersten Spielen, den ersten Chats, hatten mich die inneren Flammen aufgefressen. In mir tobte das Meer der Begierde. Alle stöhnte nach Ebbe und Flut, nach sanfter Berührung, nach heißen Küssen, nach Kommen und Gehen, nach rhythmischen Stößen unbekannter Lenden und Lava aus steifen fremden Schwänzen.

Ich bin keine Hüterin der Monogamie. Ich bin eine Wanderdüne, unterwegs zu Wellen der Gier anderer Männer und Frauen. Nur kein Treibsand, von dem das eine Korn nicht weiß, was das andere Korn macht.

So hat es sich ergeben. Du drehtest weiter an der Schraube. Wir schrieben heiße Mails als hübsche geile Fotzen und pochende Ständer. Und du wolltest es wissen, ob ich es machen würde. Ob ich es machen könnte, mich zu treffen mit einem fremden Mann. In einem Hotel. Nur wir zwei. Du wolltest warten, gegenüber im Café oder es treiben mit einer anderen Frau, gleich im Hotel nebenan.

Das Spiel unserer Fantasie, es löste sich von unseren Regeln oder wir schufen neue Versionen des gleichen Regelwerkes.

Und dann kam der Tag, wo ich deinen Link auf dem Rechner fand. Ich begann zu suchen, ich begann mich zu erkunden. Alles nahm seinen Lauf. Darum will es hören von dir. Komm schreib es mir. Schreib es mir in meinen Blog, schreib mir eine Mail. So mit fremden Nick, so wie ganz am Anfang mein Liebster, du erinnerst dich?

Ich will wissen, ob es dir gefällt? Will wissen, ob du auch, wie tausende anderer Männer heimlich das Blog hier liest und dir deinen Schaft vor Erregung dabei nach hinten schiebst. Ob du dich wichst, dich reibst, dich rubbelst, deine Ficksahne verspritzt?

Weißt du, das wolltest du doch hören? Ja, es geilt mich auf. Es macht mich scharf, die Kommentare der Männer hier zu lesen, dass sie sich meine geilen Worte unter ihre Vorhaut schieben.

Und es macht mich unglaublich scharf, wenn Paare mir schreiben, dass sie durch das Blog ein neues Kopf-Kamasutra erfinden, meine Schweinereien sich zwischen ihre Körper schieben und sie sich ficken wild, so wie ich auf der Reeperbahn. Ja, ich wäre dann gerne dabei und würde sehen, wie du mir zusiehst dann.

Alles klar ihr Lieben? Ich stehe ich dazu, verrückt zu sein in diesem Blog, in meinen geilen Geschichten.

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5 Kommentare:

  1. Verrückt sein ist die neue Normalität.

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  2. Genau auf den "G"-Punkt getroffen ;-)

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  3. Crazy. Wow. Es hat gedauert, doch das Warten hat sich gelohnt. Was für ein sinnliches "Weib". Sorry, als großes Kompliment gemeint.

    Liebste Grüsse von einem deiner großen Verehrer.

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  4. Des weiteren erlauben Sie mir die Bemerkung, dass ich das Bild, welches Sie in diesem Post halbseitig zeigt, wirklich für gelungen halte.

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  5. Hätte gerne einen Apfel von dir.

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